Die Stifterin

Katharina N. Eitel in ihrem Atelier„Katharina N. Eitel zählt zu den herausragenden Künstlerinnen und Künstlern der gegenwärtigen Papier- und Installationskunst.“
Dr. Stefan Soltek, MAK Frankfurt 1997

Nach ihrem Abschluss am Londoner Royal College of Art arbeitete sie viele Jahre als Designerin von Stoffen und Tapeten. Ab Mitte der 80er Jahre war sie überwiegend als freischaffende Künstlerin tätig. Dabei lag ihr Schwerpunkt in der Arbeit mit von ihr selbstgeschöpften und bearbeiteten Papieren und einer von ihr mitentwickelten modernen Marmoriertechnik.

Unter dem Thema ‚zeithaut‘ inszenierte und gestaltete sie eine Reihe zum Teil großflächiger Installationen in Museen, Messehallen, Kirchen, Pavillons, Schaufenstern u.a. Dabei verband sie die Marmoriertechnik mit ihren Papierinstallationen, z.b. mit dem Sternenzelt „1001 Sterne für Jerusalem – Der Himmel über Jerusalem ist unteilbar!“, mit dem sie 1001 handgeschöpfte und handmarmorierte Sternblätter zu einem Zelt verband. Mit einer weiteren Arbeit mit 3003 Sternen gestaltete sie Räume des Klingspormuseum in Offenbach.

Der gesamte künstlerische Nachlass von Katharina N. Eitel wird von der Stiftung kuratiert – mit Ausnahme der Werke, die sich bereits in Privatbesitz, Museen und Sammlungen befinden.